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| speedy:faq:solidworks [2021/03/25 08:10] – admin | speedy:faq:solidworks [2026/01/15 14:21] (aktuell) – [Registry-Einstellungen] speedy | ||
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| ===== Teil wird schreibgeschützt geöffnet ===== | ===== Teil wird schreibgeschützt geöffnet ===== | ||
| In SolidWorks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. | In SolidWorks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. | ||
| Diese Komponenten sind von SolidWorks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet. | Diese Komponenten sind von SolidWorks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet. | ||
| - | [{{ speedy: | + | [{{ speedy: |
| Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im SolidWorks. \\ | Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im SolidWorks. \\ | ||
| Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt, SolidWorks bekommt dies aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbindung zu SolidWorks aufbaut, sondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer. | Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt, SolidWorks bekommt dies aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbindung zu SolidWorks aufbaut, sondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer. | ||
| - | Wenn man aber die Komponente über das Rollup im SolidWorks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup SolidWorks mitteilen, dass der Schreibschutz zu entfernen ist. | + | Wenn man aber die Komponente über das Rollup im SolidWorks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup SolidWorks mitteilen, dass der Schreibschutz zu entfernen ist. \\ \\ |
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| + | ===== Was bedeuten die Symbole * und # in der SolidWorks-Stückliste? | ||
| + | Werden in Ihrer SolidWorks-Stückliste * oder # statt Positionsnummern angezeigt, gibt es folgende Ursachen dafür:\\ | ||
| + | # --> Wird für eine Stücklisten-Zeile kein speedyPDM-Dokument erkannt, wird '#' | ||
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| + | * --> Wird die Stücklisten-Zeile nicht in der speedyPDM-Stückliste gefunden, wird ein * als Positionsnummer geschrieben. \\ \\ | ||
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| + | Je nach Symbol gehen Sie wie folgt vor:\\ | ||
| + | # --> Sie müssen die Datei in speedyPDM anlegen. Für eine korrekte Stückliste müssen alle Dateien als Artikel in speedyPDM angelegt sein | ||
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| + | * --> Überprüfen Sie, ob die speedyPDM-Stückliste korrekt aufgebaut ist. Werden alle Baugruppen und Teile angezeigt bzw. aufgelistet? | ||
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| + | Wenn der erste Schritt nicht zur gewünschten Lösung führt, kann es sein, dass bestimmte Artikel von der Stückliste ausgeschlossen werden. Hierzu müssen Sie Ihre Konfiguration überprüfen.</ | ||
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| + | ===== GDI-Objekte in CAD-Anwendungen ===== | ||
| + | GDI-Objekte (Graphics Device Interface Objects) sind Windows-Systemressourcen zur Darstellung grafischer Elemente wie Fenster, Schriftarten, | ||
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| + | Windows begrenzt die Anzahl der GDI-Objekte pro Prozess. Wird dieses Limit erreicht, kann die Anwendung keine weiteren grafischen Elemente mehr erzeugen. | ||
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| + | ==== Auswirkungen in CAD-Anwendungen ==== | ||
| + | Ein hoher GDI-Objekt-Verbrauch kann sich wie folgt bemerkbar machen: | ||
| + | * Unvollständiger oder fehlerhafter Bildaufbau | ||
| + | * Nicht reagierende oder leere Dialogfenster | ||
| + | * Fehlende Icons oder Bedienelemente | ||
| + | * Instabiles Verhalten bis hin zu Abstürzen | ||
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| + | Die Probleme treten häufig bei langen CAD-Sitzungen oder komplexen Baugruppen auf. | ||
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| + | ==== Typische Einsatzfälle ==== | ||
| + | Eine Anpassung des GDI-Limits ist sinnvoll bei: | ||
| + | * Großen Baugruppen und umfangreichen Zeichnungen | ||
| + | * Langer Nutzung der CAD-Anwendung ohne Neustart | ||
| + | * Intensiver Arbeit mit Dialogen, Konfigurationen und Vorschaufenstern | ||
| + | * Mehrmonitor-Arbeitsplätzen oder hohen Auflösungen | ||
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| + | ==== Technischer Hintergrund ==== | ||
| + | Windows setzt standardmäßig ein Limit von 10.000 GDI-Objekten pro Prozess. Moderne CAD-Anwendungen können diesen Wert im laufenden Betrieb erreichen oder überschreiten. Durch eine Erhöhung des Limits erlaubt Windows der Anwendung, mehr grafische Objekte gleichzeitig zu verwalten, was die Stabilität verbessern kann. | ||
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| + | ==== Registry-Einstellungen ==== | ||
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| + | Die Anpassung erfolgt über die Windows-Registry. | ||
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| + | Pfad: | ||
| + | < | ||
| + | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows</ | ||
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| + | Wert: | ||
| + | * Name: GDIProcessHandleQuota | ||
| + | * Typ: DWORD | ||
| + | * Empfohlener Wert (dezimal): 15000 – 20000 | ||
| + | |||
| + | Nach der Änderung ist ein Neustart des Systems erforderlich. | ||
| + | |||
| + | <WRAP left important 100%> | ||
| + | **Wichtige Hinweise** | ||
| + | * Änderungen an der Registry erfordern Administratorrechte. | ||
| + | * Die Erhöhung des GDI-Limits ist keine Leistungsoptimierung, | ||
| + | * Zu hohe Werte sollten vermieden und nur nach Bedarf gesetzt werden. | ||
| + | * Die Einstellung sollte bei Windows-Updates überprüft und dokumentiert werden. | ||
| + | </ | ||
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| + | ==== Zusammenfassung ==== | ||
| + | GDI-Objekte sind eine begrenzte Windows-Ressource, | ||