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speedy:faq:solidworks [2014/07/24 13:07] – [Solidworks] heikospeedy:faq:solidworks [2026/01/15 14:21] (aktuell) – [Registry-Einstellungen] speedy
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-====== SolidWorks ======+====== SOLIDWORKS ® ======
  
 ===== Teil wird schreibgeschützt geöffnet ===== ===== Teil wird schreibgeschützt geöffnet =====
-In Solidworks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. +In SolidWorks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. 
-Diese Komponenten sind von Solidworks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet. +Diese Komponenten sind von SolidWorks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet. 
-[{{ speedy:solidworks_part_readonly.jpg?200|}}] +[{{ speedy:solidworks_part_readonly.jpg|}}] 
-Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im Solidworks. \\ +Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im SolidWorks. \\ 
-Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt Solidworks bekommt das aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbidung zu Solidworks aufbaut sondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer. +Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt, SolidWorks bekommt dies aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbindung zu SolidWorks aufbautsondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer. 
-Wenn man aber die Komponente über das Rollup im Solidworks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup dem Solidworks sagen dass der Schreibschutz zu entfernen ist.+Wenn man aber die Komponente über das Rollup im SolidWorks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup SolidWorks mitteilen, dass der Schreibschutz zu entfernen ist. \\ \\
  
 +----
  
 +===== Was bedeuten die Symbole * und # in der SolidWorks-Stückliste? =====
 +Werden in Ihrer SolidWorks-Stückliste * oder # statt Positionsnummern angezeigt, gibt es folgende Ursachen dafür:\\
 +# --> Wird für eine Stücklisten-Zeile kein speedyPDM-Dokument erkannt, wird '#' als Positionsnummer geschrieben.
 +
 +* --> Wird die Stücklisten-Zeile nicht in der speedyPDM-Stückliste gefunden, wird ein * als Positionsnummer geschrieben. \\ \\
 +
 +
 +Je nach Symbol gehen Sie wie folgt vor:\\
 +# --> Sie müssen die Datei in speedyPDM anlegen. Für eine korrekte Stückliste müssen alle Dateien als Artikel in speedyPDM angelegt sein
 +
 +* --> Überprüfen Sie, ob die speedyPDM-Stückliste korrekt aufgebaut ist. Werden alle Baugruppen und Teile angezeigt bzw. aufgelistet?
 +
 +<note>**Achtung**\\
 +Wenn der erste Schritt nicht zur gewünschten Lösung führt, kann es sein, dass bestimmte Artikel von der Stückliste ausgeschlossen werden. Hierzu müssen Sie Ihre Konfiguration überprüfen.</note>
 +
 +----
 +
 +===== GDI-Objekte in CAD-Anwendungen =====
 +GDI-Objekte (Graphics Device Interface Objects) sind Windows-Systemressourcen zur Darstellung grafischer Elemente wie Fenster, Schriftarten, Symbole und Dialoge. CAD-Anwendungen wie SolidWorks nutzen diese Ressourcen intensiv.
 +
 +Windows begrenzt die Anzahl der GDI-Objekte pro Prozess. Wird dieses Limit erreicht, kann die Anwendung keine weiteren grafischen Elemente mehr erzeugen.
 +
 +==== Auswirkungen in CAD-Anwendungen ====
 +Ein hoher GDI-Objekt-Verbrauch kann sich wie folgt bemerkbar machen:
 +  * Unvollständiger oder fehlerhafter Bildaufbau
 +  * Nicht reagierende oder leere Dialogfenster
 +  * Fehlende Icons oder Bedienelemente
 +  * Instabiles Verhalten bis hin zu Abstürzen
 +
 +Die Probleme treten häufig bei langen CAD-Sitzungen oder komplexen Baugruppen auf.
 +
 +==== Typische Einsatzfälle ====
 +Eine Anpassung des GDI-Limits ist sinnvoll bei:
 +  * Großen Baugruppen und umfangreichen Zeichnungen
 +  * Langer Nutzung der CAD-Anwendung ohne Neustart
 +  * Intensiver Arbeit mit Dialogen, Konfigurationen und Vorschaufenstern
 +  * Mehrmonitor-Arbeitsplätzen oder hohen Auflösungen
 +
 +==== Technischer Hintergrund ====
 +Windows setzt standardmäßig ein Limit von 10.000 GDI-Objekten pro Prozess. Moderne CAD-Anwendungen können diesen Wert im laufenden Betrieb erreichen oder überschreiten. Durch eine Erhöhung des Limits erlaubt Windows der Anwendung, mehr grafische Objekte gleichzeitig zu verwalten, was die Stabilität verbessern kann.
 +
 +==== Registry-Einstellungen ====
 +
 +Die Anpassung erfolgt über die Windows-Registry.
 +
 +Pfad:
 +<code>
 +HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows</code>
 +
 +Wert:
 +  * Name: GDIProcessHandleQuota
 +  * Typ: DWORD
 +  * Empfohlener Wert (dezimal): 15000 – 20000
 +
 +Nach der Änderung ist ein Neustart des Systems erforderlich.
 +
 +<WRAP left important 100%>
 +**Wichtige Hinweise**
 +  * Änderungen an der Registry erfordern Administratorrechte.
 +  * Die Erhöhung des GDI-Limits ist keine Leistungsoptimierung, sondern eine Stabilitätsmaßnahme.
 +  * Zu hohe Werte sollten vermieden und nur nach Bedarf gesetzt werden.
 +  * Die Einstellung sollte bei Windows-Updates überprüft und dokumentiert werden.
 +</WRAP>
 +
 +==== Zusammenfassung ====
 +GDI-Objekte sind eine begrenzte Windows-Ressource, die bei CAD-Anwendungen kritisch werden kann. Eine gezielte Anpassung des GDI-Limits kann Darstellungsprobleme und Instabilitäten reduzieren, insbesondere bei komplexen oder lang laufenden CAD-Szenarien.