In SolidWorks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. Diese Komponenten sind von SolidWorks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet.
Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im SolidWorks.
Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt, SolidWorks bekommt dies aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbindung zu SolidWorks aufbaut, sondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer.
Wenn man aber die Komponente über das Rollup im SolidWorks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup SolidWorks mitteilen, dass der Schreibschutz zu entfernen ist.
Werden in Ihrer SolidWorks-Stückliste * oder # statt Positionsnummern angezeigt, gibt es folgende Ursachen dafür:
# –> Wird für eine Stücklisten-Zeile kein speedyPDM-Dokument erkannt, wird '#' als Positionsnummer geschrieben.
* –> Wird die Stücklisten-Zeile nicht in der speedyPDM-Stückliste gefunden, wird ein * als Positionsnummer geschrieben.
Je nach Symbol gehen Sie wie folgt vor:
# –> Sie müssen die Datei in speedyPDM anlegen. Für eine korrekte Stückliste müssen alle Dateien als Artikel in speedyPDM angelegt sein
* –> Überprüfen Sie, ob die speedyPDM-Stückliste korrekt aufgebaut ist. Werden alle Baugruppen und Teile angezeigt bzw. aufgelistet?
GDI-Objekte (Graphics Device Interface Objects) sind Windows-Systemressourcen zur Darstellung grafischer Elemente wie Fenster, Schriftarten, Symbole und Dialoge. CAD-Anwendungen wie SolidWorks nutzen diese Ressourcen intensiv.
Windows begrenzt die Anzahl der GDI-Objekte pro Prozess. Wird dieses Limit erreicht, kann die Anwendung keine weiteren grafischen Elemente mehr erzeugen.
Ein hoher GDI-Objekt-Verbrauch kann sich wie folgt bemerkbar machen:
Die Probleme treten häufig bei langen CAD-Sitzungen oder komplexen Baugruppen auf.
Eine Anpassung des GDI-Limits ist sinnvoll bei:
Windows setzt standardmäßig ein Limit von 10.000 GDI-Objekten pro Prozess. Moderne CAD-Anwendungen können diesen Wert im laufenden Betrieb erreichen oder überschreiten. Durch eine Erhöhung des Limits erlaubt Windows der Anwendung, mehr grafische Objekte gleichzeitig zu verwalten, was die Stabilität verbessern kann.
Die Anpassung erfolgt über die Windows-Registry.
Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows
Wert:
Nach der Änderung ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Wichtige Hinweise
GDI-Objekte sind eine begrenzte Windows-Ressource, die bei CAD-Anwendungen kritisch werden kann. Eine gezielte Anpassung des GDI-Limits kann Darstellungsprobleme und Instabilitäten reduzieren, insbesondere bei komplexen oder lang laufenden CAD-Szenarien.