====== SOLIDWORKS ® ====== ===== Teil wird schreibgeschützt geöffnet ===== In SolidWorks ist eine Baugruppe geöffnet, die ein oder mehrere Komponenten referenziert. Diese Komponenten sind von SolidWorks im Hintergrund schreibgeschützt geöffnet. [{{ speedy:solidworks_part_readonly.jpg|}}] Wird nun eine der referenzierten Komponenten aus dem speedy-Explorer zum Bearbeiten geöffnet erscheint folgende Meldung im SolidWorks. \\ Beim in Arbeit nehmen aus dem speedy-Explorer wird zwar der Schreibschutz der Datei entfernt, SolidWorks bekommt dies aber nicht mit, da der speedy-Explorer keine direkte Verbindung zu SolidWorks aufbaut, sondern die Datei öffnet wie bei einem Doppelklick im Windows-Explorer. Wenn man aber die Komponente über das Rollup im SolidWorks öffnet funktioniert‘s. Dann kann das Rollup SolidWorks mitteilen, dass der Schreibschutz zu entfernen ist. \\ \\ ---- ===== Was bedeuten die Symbole * und # in der SolidWorks-Stückliste? ===== Werden in Ihrer SolidWorks-Stückliste * oder # statt Positionsnummern angezeigt, gibt es folgende Ursachen dafür:\\ # --> Wird für eine Stücklisten-Zeile kein speedyPDM-Dokument erkannt, wird '#' als Positionsnummer geschrieben. * --> Wird die Stücklisten-Zeile nicht in der speedyPDM-Stückliste gefunden, wird ein * als Positionsnummer geschrieben. \\ \\ Je nach Symbol gehen Sie wie folgt vor:\\ # --> Sie müssen die Datei in speedyPDM anlegen. Für eine korrekte Stückliste müssen alle Dateien als Artikel in speedyPDM angelegt sein * --> Überprüfen Sie, ob die speedyPDM-Stückliste korrekt aufgebaut ist. Werden alle Baugruppen und Teile angezeigt bzw. aufgelistet? **Achtung**\\ Wenn der erste Schritt nicht zur gewünschten Lösung führt, kann es sein, dass bestimmte Artikel von der Stückliste ausgeschlossen werden. Hierzu müssen Sie Ihre Konfiguration überprüfen. ---- ===== GDI-Objekte in CAD-Anwendungen ===== GDI-Objekte (Graphics Device Interface Objects) sind Windows-Systemressourcen zur Darstellung grafischer Elemente wie Fenster, Schriftarten, Symbole und Dialoge. CAD-Anwendungen wie SolidWorks nutzen diese Ressourcen intensiv. Windows begrenzt die Anzahl der GDI-Objekte pro Prozess. Wird dieses Limit erreicht, kann die Anwendung keine weiteren grafischen Elemente mehr erzeugen. ==== Auswirkungen in CAD-Anwendungen ==== Ein hoher GDI-Objekt-Verbrauch kann sich wie folgt bemerkbar machen: * Unvollständiger oder fehlerhafter Bildaufbau * Nicht reagierende oder leere Dialogfenster * Fehlende Icons oder Bedienelemente * Instabiles Verhalten bis hin zu Abstürzen Die Probleme treten häufig bei langen CAD-Sitzungen oder komplexen Baugruppen auf. ==== Typische Einsatzfälle ==== Eine Anpassung des GDI-Limits ist sinnvoll bei: * Großen Baugruppen und umfangreichen Zeichnungen * Langer Nutzung der CAD-Anwendung ohne Neustart * Intensiver Arbeit mit Dialogen, Konfigurationen und Vorschaufenstern * Mehrmonitor-Arbeitsplätzen oder hohen Auflösungen ==== Technischer Hintergrund ==== Windows setzt standardmäßig ein Limit von 10.000 GDI-Objekten pro Prozess. Moderne CAD-Anwendungen können diesen Wert im laufenden Betrieb erreichen oder überschreiten. Durch eine Erhöhung des Limits erlaubt Windows der Anwendung, mehr grafische Objekte gleichzeitig zu verwalten, was die Stabilität verbessern kann. ==== Registry-Einstellungen ==== Die Anpassung erfolgt über die Windows-Registry. Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Wert: * Name: GDIProcessHandleQuota * Typ: DWORD * Empfohlener Wert (dezimal): 15000 – 20000 Nach der Änderung ist ein Neustart des Systems erforderlich. **Wichtige Hinweise** * Änderungen an der Registry erfordern Administratorrechte. * Die Erhöhung des GDI-Limits ist keine Leistungsoptimierung, sondern eine Stabilitätsmaßnahme. * Zu hohe Werte sollten vermieden und nur nach Bedarf gesetzt werden. * Die Einstellung sollte bei Windows-Updates überprüft und dokumentiert werden. ==== Zusammenfassung ==== GDI-Objekte sind eine begrenzte Windows-Ressource, die bei CAD-Anwendungen kritisch werden kann. Eine gezielte Anpassung des GDI-Limits kann Darstellungsprobleme und Instabilitäten reduzieren, insbesondere bei komplexen oder lang laufenden CAD-Szenarien.